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Schweizer Rote Linsen
Die Roten mit dem Schweizerkreuz
Zum Greifen nah leuchtet die Neu-Bechburg vom Jura her. Doch wer abseits der meistbefahrenen Schweizer Autobahn am Hof von Markus Köpfli in Kestenholz vorbeikommt, hat nur Augen für ein Feld in voller Blüte. Schnittblumen? Mitnichten. Das ist der Mohn für Biofarm.
Sie tragen klingende Namen, stehen für harmonische Aromen, blumigen Geschmack und hochwertige Bio-Knospe-Qualität. Die Geschichte, die hinter unseren neuen Kräutertees steckt, ist wie ein wahres Märchen.
Machen, was Freude bereitet
Für ihren feinen Geschmack, ihren hohen Protein- und Nährwert und für ihre gute Verträglichkeit sind rote Linsen in vielen Ländern der Welt beliebt. In Indien kommen sie traditionell als Eintopf (Dal) auf den Tisch, in der Türkei eher als Suppe. Sie eignen sich bestens für Salate, Püree oder als Beilage. Weil rote Linsen keine Schale haben, ist ihre Kochzeit viel kürzer. Das macht ihren Einsatz für die schnelle Küche ideal.
Umso mehr freuen wir uns, diese praktischen Hülsenfrüchte nun in bester Bio-Knospe-Qualität aus Schweizer Anbau anbieten zu dürfen. Sie werden gewonnen aus braunen Berglinsen mit rotem Kern. Bio-Bauernfamilien bauen diese Sorte in verschiedenen Landesregionen für uns an. Aus mehreren Gründen sind unsere roten Linsen eine Rarität. Einerseits ist die Weiterverarbeitung nach der Ernte sehr aufwändig: Für ein wirtschaftlich effizientes Schälen von Linsen – wie auch von Sonnenblumenkernen oder Buchweizen zum Beispiel – sind geeignete Maschinen erforderlich. Hierzulande jedoch sind die Getreideverarbeitungsbetriebe primär aufs Schälen von Dinkel spezialisiert. Ihre Maschinen eignen sich weniger gut für Linsen, deren Schälen eine präzise Maschineneinstellung benötigt. Andererseits ist auch die anschliessende Reinigung der geschälten Linsen im Vergleich zur Nachbearbeitung von Dinkel um einiges heikler. Denn Linsen müssen sehr sorgfältig durch die Reinigungsanlage transportiert werden, um Bruch zu vermeiden. Und ganz zum Schluss ist für die Endreinigung dieser hübschen roten Hülsenfrüchte ein Farbsortierer unerlässlich, damit sie völlig frei sind von Schalenteilchen.
Übrigens: Linsen sind nicht nur auf dem Teller, sondern auch als Ackerpflanzen wertvoll. Sie begnügen sich mit kargen, mageren Böden, benötigen nur wenig Nährstoff. Sie schonen so die Bodenqualität und laugen die Erde nicht aus. Und ihrer Bakterienbildung in den Wurzelknollen ist es zu verdanken, dass sie sogar Stickstoff an den Boden abgeben. Das kommt den benachbarten Pflanzen und auch den Folgekulturen im Biolandbau zugute.
In unserer neuen Broschüre «Hülsenfrüchte» finden Sie spannende Infos zum Anbau, zu den Produkten sowie ein Rezept.
«Sauber, trocken, ohne Fremdkörper»
Magie der Blüten - ein magischer, blumiger Moment dank marokkanischer Minze, Holunderblüten, Kornblumen, Mohn und Malve.
Blaue Fee - lieblich und aromatisch mit Apfelminze, Zitronenthymian, Malve, Kornblumen blau und Kornblumen rot.
Morgentau - frisch und erquickend mit bulgarischer Minze, Zitronenverbene, Zitronenthymian, Kornblumen und Sonnenblumen – auch als Eistee ein Hit.
Dazugehörige Produkte
Biohof Köpfli
Markus (1967) und Kornelia (1964) Köpfli mit Lukas (1996) und Priska (1998)
Hofübernahme: 1992
Umstellung auf Bio: 1998
- Landwirtschaftliche Nutzfläche 24 ha
- Ackerkulturen mit Mohn, Lein, Erbsen/Gerste, Mais/Feuerbohnen, Weizen
- Kunstwiese und Ökoflächen
- 70 Hochstammobstbäume mit Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Aronia
- 50 Rinder (Bio-Weidebeef), 7 Ziegen, 1 Pferd, 3 Ponys, Hund und Katzen
Impressionen





