Leindotter – vom Unkraut zur wertvollen Ölpflanze

Cameline_Anbau
Kultur   
Gezähnter Leindotter begleitete während Jahrtausenden die Leinkulturen als Unkraut – und wurde schliesslich selber als Ölpflanze entdeckt, genutzt und durch Auslese verbessert.
Der anspruchslose Kultur-Leindotter wird meist als Stützfrucht zusammen mit Erbsen oder mit Linsen angebaut. Seine Rosetten und allelopathische Effekte unterdrücken zudem das Unkraut.

Markt
Das Biofarm-Camelineöl ist wegen dem hohen Omega-3-Fettseäuregehalt sehr gesund und auch dank seinem feinen Geschmack beliebt. Allerdings ist es bei Deutschschweizer Konsumenten noch wenig bekannt. Das ‚Biofarm-Camelineöl’ produzieren wir in Zusammenarbeit mit dem Waadtländer Agronomen Nicolas Chenuz (suissecaméline), der dort Anbau und Vermarktung entwickelt hat. ‚Caméline’ ist der französische Name für Leindotter.

Anbau

Leindotter ist allerdings etwas launisch: Je nach Boden, Wetter und Saattechnik gedeiht er bestens – oder eben auch nicht. Er kann auch in Reinkultur angebaut werden. Da keine Ölsaatenbeiträge ausbezahlt werden, lohnt sich das aber wenig.

Ihr Kontakt


Kessler Hans Georg

Hans-Georg Kessler
Produktmanager Ölsaaten und Ackerbau-Spezialitäten
+41 (0)62 957 80 53
kessler@biofarm.ch

Interessiert am Anbau von Bio-Leindotter? Hier finden Sie weitere Informationen:


Website von Suissecameline

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Website Bliesgauer Ölmühle